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Hey Max.
Was wird 2021 möglich sein in Sachen Reisen und Abenteuer? Darum ging es in der Podcast-Folge vom Donnerstag. Genau lässt sich das momentan natürlich nicht vorhersagen, aber gerade deshalb sollten wir so flexibel wie möglich bleiben. In diesem Newsletter findest du dazu ein paar Anregungen und konkrete Produktideen:
▫️ meine beiden Lieblingszelte
▫️ drei richtig gute Dachzelte
▫️ private Übernachtungsplattformen
▫️ erstklassige Tourenrucksäcke
▫️ mein Kurzfilm zu Mikroabenteuern
▫️ ein Link zum Berlin Travel Festival
Grundsätzlich bin ich ein großer Freund vom Draußenschlafen ohne Zelt, aber wenn ich nicht alleine, sondern mit meiner Frau und unseren beiden Kindern unterwegs bin, dann nutze ich gerne ein Zelt, um auf Campinglätzen oder auf Privatgrund zu übernachten. Für Touren, bei denen wir selbst unsere Ausrüstung transportieren müssen, schwöre ich auf das Papa Hubba NX von MSR. Das funktioniert super für zwei Erwachsene und zwei Kinder und wiegt nur 2.700 Gramm. Allerdings habe ich gerade gesehen, dass es bei den meisten Händlern derzeit nicht mehr lieferbar ist. MSR bietet aber, Stand Freitagnachmittag 16:45 Uhr, noch ein(!) Exemplar bei Amazon an. First come, first serve 😉 Für Touren mit dem Auto bin ich vor zwei Jahren auf das grandiose Oztent RV5 aus Australien gestoßen. Sauschwer, riesiges Packmaß, aber auch unglaublich komfortabel und robust, vor allem in 30 Sekunden aufbaubar. Die Lagerbestände scheinen ebenfalls sehr dünn zu sein, aber hier bei X-pedition könntest du Glück haben.
Thema Dachzelt: Mit den Dingern kannst du ein normales Auto zum Campervan umfunktionieren. Es gibt sogenannte Hardtop-Dachzelte mit einer harten Schale, die klappst du nur auf und zu, Bettzeug und Co können drinbleiben. Die Alternative sind Zelte ohne harte Schale, die zusammengefaltet ein kleineres Grundmaß haben als aufgeklappt. Guck dir am besten mal diese Beispiele an: Das Air Top von Maggiolina als wahrscheinlich praktikabelste Hardtop-Variante, das Columbus Variant (ebenfalls Hardtop, aber mit 45-Grad-Klappmechanismus, wodurch hinten mehr Höhe entsteht) und das Overland Air-Camping als supersolides Softtop (eine ganze Ecke günstiger als die ersten beiden Modelle). Dachzelte werden übrigens fast immer mit Matratze, Kissen und Leiter geliefert.
Online-Plattformen, auf denen du Übernachtungsmöglichkeiten bei Privatpersonen jenseits vom Couchsurfing findest, gibt es mittlerweile eine ganze Menge. Bei diesen hier geht's um Stell- bzw. Zeltplätze in Gärten, auf Höfen und Wiesen: Hinterland, 1NiteTent, Zeltzuhause und Homecamper. Diese beiden Plattform funktionieren nach einem eher solidarischen Prinzip und sind vor allem auf die Fahrradszene ausgerichtet: Warmshowers und Dachgeber. Unabhängig davon funktioniert aber immer noch das spontane Nachfragen beim Bauern bzw. der Bäuerin ganz gut!
Wenn du mit einer langen Wanderung liebäugelst, solltest du auf keinen Fall am Rucksack sparen. Ich bin superzufrieden mit meinem Osprey Atmos AG 65, vor allem wegen des durchdachten Trage- und Belüftungssystems (das Frauenmodell heißt übrigens Aura AG 65). Und wenn du einen echten Lastenesel brauchst und neben hoher Funktionalität auf klassischen skandinavischen Stil stehst, dann sieh dir den Keb von Fjällräven an – Frauenmodell, Männermodell.
Zu guter letzt kommt hier der Link zum Berlin Travel Festival, das vom 09.-12. März vier Abende lang kostenlos Inspiration rund um das Reisen streamt. Am Mittwochabend bin ich mit einem Kurzfilm und einem Interview dabei. Da der Film nicht brandneu ist (vielleicht kennst du ihn auch schon), gibt es den YouTube-Link vorab auf diesem Weg: „Am besten draussen”
Und hier noch ein Satz von Dick Guldstrand. Passt gut zum Thema Reiseplanung: „Der Unterschied zwischen einem Desaster und einem Abenteuer ist die Einstellung.”
Hab ein gutes Wochenende, wir hören uns!
Christo Foerster
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