There's an amazing planet out there

Our Amazing
Stories

Read More
alleine-sein

Wie alleine Sein stark macht

Um uns selbst zu finden, um herauszudestillieren, was uns wirklich wichtig ist und wie wir durchs Leben gehen wollen, müssen wir uns zurückziehen und die Reize von außen auf ein Minimum reduzieren. Nicht dauerhaft, aber eine Zeit lang. Dem alleine Sein haftet heute, wo es fast schon selbstverständlich ist, über digitale Kanäle ständig mit anderen Menschen verbunden zu sein, ein Verliererruf an. Wer alleine ist, hat offenbar keine Freunde, zumindest scheint niemand mit ihm zusammen sein zu wollen. Dabei gelangen Menschen in der Einsamkeit oft zu großer Einsicht und Erkenntnis. „Ich möchte jetzt bitte alleine sein.” „Ich ziehe mich da mal für eine Weile raus.” „Ich brauche ein bisschen Zeit für mich.” Alles Aussagen, die zeigen: Das alleine Sein hat seine ganz besonderen Qualitäten. Es gibt durchaus Situationen, in denen Menschen das alleine Sein als Chance sehen und alleine Sein genießen. Beispielsweise kann es dazu beitragen sich zu fokussieren und die Konzentration zu steigern.

Hier geht’s zu Alleine Sein Sprüchen und Zitaten, die dir dabei helfen können neue Motivation zu schöpfen.


Oh Mann, was bin ich gerne allein!

Ich liebe das Familienleben, ich liebe den Austausch mit anderen, das gemeinsame Anpacken. Aber auch das alleine Sein. Vor allem in der Natur. Weil die Natur unser ursprünglicher Lebensraum ist – und wir haben nicht nur eine spezielle Verbindung zu ihr, der Mensch ist ja Natur.


 

[vc_cta h2=“Melde dich jetzt an und erhalte direkt mein kostenloses eBooklet mit 10 Mikroabenteuer-Ideen!“ h4=“Wöchentlich Tipps, News und persönliche Empfehlungen.“ txt_align=“center“ color=“white“ add_button=“bottom“ btn_title=“Jetzt anmelden“ btn_align=“center“ btn_i_icon_fontawesome=“fas fa-paper-plane“ btn_add_icon=“true“ css=“.vc_custom_1611088679286{background: #ffffff url(https://www.christofoerster.com/wp-content/uploads/2021/01/blue.jpg) !important;background-position: center !important;background-repeat: no-repeat !important;background-size: cover !important;}“ btn_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.christofoerster.com%2Fnewsletter|title:Newsletter“][/vc_cta]

Wenn da nur noch die wenigen natürlichen Reize um dich herum sind, dann schärft das die Sinne. Du nimmst viel genauer wahr. Deine unmittelbare Umgebung und auch dich selbst. Deshalb sind Abenteurer oft so reflektierte Persönlichkeiten. Weil sie oft allein in der Natur unterwegs sind.

Wissenschaftler setzen den Effekt des alleine Seins sogar bei Stresspatienten ein

In der Restricted Environmental Stimulation Therapy werden die Reize von außen gezielt reduziert, die Selbstwahrnehmung und die Achtsamkeit gegenüber den eigenen körperlichen Bedürfnissen verbessert sich. Dabei können allerdings auch Erinnerungen oder Themen hochkommen, die unangenehm sind. Doch die Auseinandersetzung mit ihnen ist es ja, die am Ende zu einem echten Erkenntnisgewinn führt.

Menschen leiden oft unter einer Angst vor dem alleine Sein, bedingt durch „kognitive Verzerrung“

Sie haben eine bestimmte Sicht auf die Dinge und suchen unbewusst ständig nach Informationen, Studien, Meinungen, Ereignissen, die diese Sicht bestätigen. Und gleichzeitigt befüttern sie ihre Angst vorm alleine Sein. Doch diese vermeintlichen Bestätiger auszublenden, kann dabei helfen, klarer zu sehen und die eigene Sicht neu zu bewerten, um die angst vor Einsamkeit zu überwinden.

„Wer die Ruhe nicht in sich selbst findet, wird sie auch anderswo vergeblich suchen.“

schrieb der französische Autor Francois de la Rochefoucauld. Genau das ist der Punkt: Wird der Lärm um uns herum leise, müssen wir hinhören, was unsere innere Stimme fragt – und Antworten geben.
Alleine sein

Damit das alleine Sein richtig wertvoll wird, müssen allerdings auch einige Voraussetzungen erfüllt sein

Kenneth Rubin, Psychologie-Professor an der amerikanischen Carleton University, nennt folgende:

  1. Du musst dich aus freien Stücken dafür entscheiden.
  2. Wir müssen in der Lage sein, jederzeit wieder soziale Beziehungen einzugehen.
  3. Wir müssen über ein gewisses Maß an Kontrolle und Reflektionsfähigkeit verfügen, um mit auftretenden Emotionen umgehen zu können.

Sind diese Voraussetzungen nicht gegeben, dann fühlt sich das alleine Sein für uns nicht gewinnbringend, sondern unausweichlich an. Wir fühlen uns in der Einsamkeit verloren. Übrigens: Studien haben gezeigt, dass das alleine Sein für uns unangenehmer ist, je mehr wir glauben, dass andere unser Alleinsein negativ bewerten. Sprich: Im Kino oder auf einer Party fühlen wir uns allein viel einsamer als in der Natur. Immer wieder die Natur. Es ist kein Zufall, dass sie uns ein so gutes Gefühl gibt.


Dieser Artikel ist ein Auszug aus meinem neuen Buch Dein bestes Ich – Inspirationen für ein kraftvolles Leben. Hier kannst du mehr darüber erfahren und es bestellen

 

Smarte Ziele erreichen

Smarte Ziele erreichen mit dem richtigen Zielmanagement

Wir wollen so viel und schaffen so wenig. Es passiert oft, dass wir uns viele Ziele setzen, aber nur wenige Ziele erreichen. Das ist eines der paradoxesten Phänomene unserer Zeit. Motiviert sind wir, auf vielen Ebenen, keine Frage, aber wir kriegen diese Motivation im Alltag nicht richtig umgesetzt. Es ist sicher kein Zufall, dass wir gleichzeitig zwar immer mehr wissen, aber trotzdem nicht glücklicher werden (wie es Umfragen immer wieder bestätigen). Wissen und technologischer Fortschritt scheinen neben den vielen Annehmlichkeiten, die sie ja durchaus mit sich bringen, tatsächlich eine Art Umsetzungshemmer zu sein. Oder besser: Wir lassen uns von ihnen hemmen – in der Regel, ohne dass wir es überhaupt merken. Nur: Das darf keine Entschuldigung sein! Wenn du dich wirklich weiterentwickeln willst, brauchst du einen wertvolleren Ansatz, ein cleveres Zielmanagement, kurz gesagt: smarte Ziele.


[vc_cta h2=“Melde dich jetzt an und erhalte direkt mein kostenloses eBooklet mit 10 Mikroabenteuer-Ideen!“ h4=“Wöchentlich Tipps, News und persönliche Empfehlungen.“ txt_align=“center“ color=“white“ add_button=“bottom“ btn_title=“Jetzt anmelden“ btn_align=“center“ btn_i_icon_fontawesome=“fas fa-paper-plane“ btn_add_icon=“true“ css=“.vc_custom_1611088679286{background: #ffffff url(https://www.christofoerster.com/wp-content/uploads/2021/01/blue.jpg) !important;background-position: center !important;background-repeat: no-repeat !important;background-size: cover !important;}“ btn_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.christofoerster.com%2Fnewsletter|title:Newsletter“][/vc_cta]

Der Grund, warum wir es schwer haben ziele zu erreichen, warum wir so selten tun, was wir uns wünschen, ist nicht der Wahnsinn der Welt, die fehlende Zeit, der steigende Stress oder die große Verantwortung gegenüber anderen. Entscheidend ist, dass wir die Sache mit den Zielen komplett falsch angehen. In den meisten Fällen sind es nämlich nicht unsere persönlichen Ziele, die wir uns auf die Fahnen schreiben, und wenn doch, dann stehen sie oft unseren unbewussten Bedürfnissen entgegen. Die Folge: Wir finden ums Verrecken keinen Zugang zu unserem authentischen Selbst. Genau dort aber liegt unser volles Kraftpotenzial – unser bestes Ich, welches uns helfen kann unsere Ziele zu erreichen.

Zielsetzung ist komplex – das zu erkennen, hilft enorm

In meinem Buch Neo Nature habe ich dazu aufgefordert, die Motivation über Ziele, wie wir sie über Jahre gelernt haben und wie sie auch heute noch ständig propagiert wird, komplett aufzugeben. Ich ermuntere dazu, mehr im Moment als in einer zielfixierten Zukunft zu leben. Ich tue das nicht, weil Ziele per se Quatsch sind, sondern weil manchmal nur ein radikaler Schnitt hilft, um ein neues Bewusstsein zu schaffen. Das brauchen wir nämlich, wenn wir wirklich etwas anders machen wollen.

In Wahrheit ist es so, dass die Zielsetzung in der Motivationspsychologie sehr wohl eine zentrale Rolle spielt. Sie wird dort allerdings auch sehr differenziert betrachtet. Mach dir mal den Spaß und blättere in einem Lehrbuch zur Motivationspsychologie – da verstehst du keinen Satz beim ersten Lesen, und das ist nicht übertrieben. Das Thema Ziele ist sehr komplex. Auch dann noch, wenn du all die schwindeligen Fachfremdwörter in echte Sprache übersetzt. Der Alltagsumgang mit Zielen ist dagegen plump, kurzsichtig und hilflos.

Kurz: Es ist unser alles andere als zielführendes Verständnis von Zielen, welches dazu führt, dass wir nichts machen und es nicht schafft unsere Ziele zu erreichen.

Wessen Ziele erreichen?

Smarte Ziele erreichen
Die erste Frage, die du dir in Bezug auf deine Ziele ganz ehrlich stellen solltest, ist: Sind es wirklich DEINE Ziele? Oder rennst du etwas hinterher, das jemand anderes sich wünscht? Es ist dabei durchaus möglich, Ziele eines anderen zu übernehmen und sie zu eigenen Zielen zu machen – allerdings solltest du das dann ganz bewusst und voller Überzeugung tun.

Im nächsten Schritt beschäftige dich intensiv mit den Motiven, also deinen Bedürfnissen, aus denen deine Ziele entstehen. Du solltest dabei unterscheiden zwischen den Bedürfnissen, die dir bewusst sind bzw. deinem Selbstbild (explizite Motive) und den Bedürfnissen, die dich unbewusst steuern (implizite Motive). Sprich: Es ist wichtig zu wissen, ob das, was du gerne wärst, sich mit den Werten deckt, die in deinem Unterbewusstsein verankert sind. Tut es das nämlich nicht, wird es dir schwer fallen, authentisch zu handeln und nachhaltig nach vorne zu gehen. Das Problem ist nur: Wie erfährst du mehr über deine unbewussten Motive, wenn sie doch unbewusst sind?[ecko_quote source=“Eduard Mörike“]Überlege gut, was du dir wünschst. Es könnte passieren, dass du es bekommst.[/ecko_quote]

Ran an die unbewussten Motive!

Ich bin überzeugt davon, dass wir nur an sie herankommen, wenn wir uns in außergewöhnliche Situationen begeben. Situationen, die so neu und herausfordernd sind, dass sie das Denken ausschalten und uns auf die unbewussten Werte und Motive zurückwerfen. Wenn du immer wieder solche Situationen erlebst und dein Verhalten analysierst, wirst du wissen, welches die für dich wichtigsten unbewussten Motive sind. Und die kannst du nun mit deinem Selbstbild, also mit deinen bewussten Motiven abgleichen. Stimmen sie überein, hast du die besten Voraussetzungen, um deine Ziele zu erreichen. Stimmen sie nicht überein, gibt es zwei Möglichkeiten: Du kannst entweder dein Selbstbild anpassen oder an deinen unbewussten Motiven arbeiten. Beides erfordert Geduld und viel Einsatz. Aber hey, niemand hat gesagt, dass es ein Kinderspiel ist.

Hört sich kompliziert an? Im Grunde geht es „nur” darum, voll bei dir selbst zu sein. Dich innerlich nicht zu zerreißen, ohne dass du es überhaupt merkst. Investiere in deine Persönlichkeitsentwicklung, so wie du es in andere Dinge tust, und renne nicht einfach blind der Masse hinterher. Dann wirst du einen Unterschied machen.


Ein Großteil dieses Artikels ist meinem neuen Buch Dein bestes Ich – Inspirationen für ein kraftvolles Leben entnommen. Darin erfährst du auch mehr über die verschiedenen Arten von Zielen (Leitsterne, Ergebnisziele, Handlungsziele usw.) und ihre Bedeutung für deinen Erfolg und wie du deine Ziele erreichen kannst. Hier kannst du mehr über Dein bestes Ich – Inspirationen für ein kraftvolles Leben erfahren und es bestellen

Reframing Perspektivwechsel Psychologie

Wie du mit Reframing einen Perspektivwechsel schaffst

Die Fähigkeit, die eigene Einstellung zu Dingen ändern zu können, hängt stark mit der Fähigkeit eines Perspektivwechsels zusammen, einer Umdeutung von Situationen oder Verhaltensweisen. In der Psychologie wird ein Perspektivwechsel auch als Reframing bezeichnet – Situationen oder Verhaltensweisen werden in einen anderen „Rahmen” gesetzt. Dadurch verändert sich oft sehr schnell unsere Einstellung zu ihnen und wir beginnen damit häufiger positiv zu denken. Ich möchte dir ein Reframing Beispiel dafür geben, wie verschiedene Rahmen ein und dieselbe Sache anders aussehen lassen. Ich habe vor einiger Zeit während eines Thailandaufenthaltes eine dieser leichten thailändischen Fischerhosen gekauft, die auch als „Hippiebuxen” durchgehen. Die trage ich hin und wieder, wenn ich an meinem Wohnwagen am Hamburger Elbstrand bin. Juckt da keinen, weil sowieso alle rumlaufen als wären sie in Thailand. Neulich musste ich aber auf dem Weg dorthin noch zum Metzger. In den schicken Elbvororten. Ich habe mich selten so angeglotzt gefühlt. Die gleiche Hose, der gleiche Typ, aber zwei sehr unterschiedliche Rahmen und damit auch sehr unterschiedliche Gefühle.


 

[vc_cta h2=“Melde dich jetzt an und erhalte direkt mein kostenloses eBooklet mit 10 Mikroabenteuer-Ideen!“ h4=“Wöchentlich Tipps, News und persönliche Empfehlungen.“ txt_align=“center“ color=“white“ add_button=“bottom“ btn_title=“Jetzt anmelden“ btn_align=“center“ btn_i_icon_fontawesome=“fas fa-paper-plane“ btn_add_icon=“true“ css=“.vc_custom_1611088679286{background: #ffffff url(https://www.christofoerster.com/wp-content/uploads/2021/01/blue.jpg) !important;background-position: center !important;background-repeat: no-repeat !important;background-size: cover !important;}“ btn_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.christofoerster.com%2Fnewsletter|title:Newsletter“][/vc_cta]

Perspektivwechsel – Verändere deine Haltung

Situationen, Verhaltensweisen, Probleme ganz bewusst in einen anderen Kontext zu setzen, kann sehr helfen. Es ermöglicht uns einen Perspektivwechsel – und vielleicht merken wir, dass die Dinge sich auf einmal ganz anders darstellen, wenn wir sie aus einem neuen Blickwinkel betrachten. Wozu könnte das Problem gut sein? War es vielleicht sogar mal ein Lösungsversuch, der irgendwann schiefging? Beginne, dich mit diesen Fragen zu beschäftigen und du wirst merken, wie sich deine Haltung gegenüber Problemen verändert.
Reframing Perspektivwechsel 

„Probleme kann man nie mit der selben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“ 
– Albert Einstein

Eine von vielen Reframing Übungen ist das Hinterfragen und Umdeuten eigener Argumente (die sich nicht selten als Ausflüchte entpuppen) in schwierigen Situationen. Kommen dir die folgenden Argumente bekannt vor? Als Reframing Beispiele findest du hier zu jedem beispielhaft eine Umdeutungsmöglichkeit. Welche fallen dir noch ein?

Reframing Beispiele

Negativ: Das habe ich noch nie gemacht.
Positiv: Endlich eine Chance, etwas Neues auszuprobieren.

Negativ: Ich bin zu faul, das umzusetzen.
Positiv: Ich habe es bislang noch nicht geschafft, es in meinen Tagesablauf hineinzukriegen. Aber ich werde nochmal meine Prioritäten prüfen.

Negativ: Keiner schert sich darum, mir wichtige Dinge zu kommunizieren.
Positiv: Ich werde versuchen, Kommunikationswege zu öffnen.

Negativ: Das wird nicht funktionieren.
Positiv: Mal sehen, ob es funktioniert, wenn ich es ausprobiere.

Negativ: Das liegt mir nicht.
Positiv: So wie ich bisher darangegangen bin, hat es sich nicht so gut angefühlt. Also gehe ich es nochmal anders an.

Negativ: Die/den kann ich nicht ertragen.
Positiv: Mich würde interessieren, warum wir viele Situationen so unterschiedlich bewerten.

Negativ: Es ist mir zu kalt.
Positiv: Ich glaube, ich muss mich anders anziehen.

Negativ: Dafür fehlt mir die Zeit.
Positiv: Da schaue ich doch mal, wie ich mir genügend Zeit freiräumen kann.


Dieser Artikel ist ein Auszug aus meinem neuen Buch Dein bestes Ich – Inspirationen für ein kraftvolles Leben. Hier kannst du mehr darüber erfahren und es bestellen

Anton Krupicka Mountain Runner

Der Freak aus den Bergen: Anton Krupicka

Durchgeknallter Neo-Hippie. Ja, für den halten sie ihn oft. Jesus in Turnschuhen, auch so eine Assoziation, die in der Luft liegt, wenn es um Anton Krupicka geht. Er sieht halt einfach etwas anders aus. Mit seinen langen Haaren, dem Bart und vor allem aufgrund der Tatsache, dass er mit möglichst wenig Ausrüstung (wenn es geht sogar mit freiem Oberkörper) unterwegs ist, ist er tatsächlich eine etwas ungewöhnliche Erscheinung in der Laufszene.

Anton Krupicka ist aber vor allem ein richtig guter Trail- und Ultrarunner. Zweimal gewann er den legendären Leadville Trail, ein mörderisches Rennen, das 160 Kilometer mitten durch die Rocky Mountains führt. Er ist ein Star der Szene – auch wenn er sich selbst nie so bezeichnen würde. „Bei einem Ultrarennen geht jeder einzelne Teilnehmer an seine Grenzen, alles reduziert sich auf dich und die Herausforderung, die vor dir liegt. Dieses Gefühl, nur gegen dich selbst anzutreten, das bringt uns alle auf eine Ebene. Konkurrenzdenken gibt es kaum.” – Ein wahres Feuerwerk an Intrinsischer Motivation.


[vc_cta h2=“Melde dich jetzt an und erhalte direkt mein kostenloses eBooklet mit 10 Mikroabenteuer-Ideen!“ h4=“Wöchentlich Tipps, News und persönliche Empfehlungen.“ txt_align=“center“ color=“white“ add_button=“bottom“ btn_title=“Jetzt anmelden“ btn_align=“center“ btn_i_icon_fontawesome=“fas fa-paper-plane“ btn_add_icon=“true“ css=“.vc_custom_1611088679286{background: #ffffff url(https://www.christofoerster.com/wp-content/uploads/2021/01/blue.jpg) !important;background-position: center !important;background-repeat: no-repeat !important;background-size: cover !important;}“ btn_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.christofoerster.com%2Fnewsletter|title:Newsletter“][/vc_cta]

Vom unglaublichen Gefühl, Superkräfte zu besitzen

Wenn es einen Titel für den größten Naturburschen gäbe, Anton Krupicka hätte gute Chancen: Er wächst auf einer 250 Hektor großen Farm im US-Bundestaat Nebraska auf, die nächste befestigte Straße ist meilenweit entfernt. Er ist ständig draußen, sammelt Fossilien, versteinerte Knochen von steinzeitlichen Bisons, baut Hütten und bekommt mit neun Jahren zu Weihnachten seine erste Axt geschenkt. „Ich wollte schon immer ein ‚Mountain Man‘ werden”, erinnert er sich.

Anton Krupickas Lehrer markiert auf seinem Stuhl mit Klebeband ein großes „X”, damit er endlich sitzen bleibt. Aber dem Jungen, dessen Ur-Ur-Großvater vor 150 Jahren aus dem heutigen Tschechien nach Amerika auswanderte, macht das Entdecken einfach zu viel Spaß. Er ist der schnellste Läufer in seiner Klasse, das gibt ihm einen ordentlichen Schub Selbstbewusstsein. Er beginnt, jeden Tag eine Meile zu rennen – und findet Gefallen daran. Mit zwölf Jahren läuft Tony Krupicka seinen ersten Marathon in 3 Stunden und 50 Minuten. „Mehrere Stunden am Stück rennen zu können, rief in mir das Gefühl hervor, Superkräfte zu besitzen”, so Anton Krupicka heute.

Später, am College, wird er Teil des Cross Country Running Teams. Er bringt akzeptable Leistungen, ist aber auch oft verletzt und nie so richtig zufrieden mit seinen Zeiten und Platzierungen. Erst gegen Ende seines Studiums (das er in den Fächern Philosophie, Physik und Geographie erfolgreich abschloss), entdeckt Anton Krupicka, dass er läuferisch zu viel Größerem, in diesem Fall besser Längerem, berufen ist.

Wage es, das Leben zu leben, das du dir vorgestellt hast

Anton Krupicka
2006 meldet er sich für den Leadville 100 an, von dem er immer wieder gehört und gelesen hat. Drei Wochen vor dem Start läuft er im Training die halbe Strecke ab: 50 Meilen, also 80 Kilometer – so weit wie noch nie zuvor. Und als das Rennen dann da ist, da rennt er plötzlich alle in Grund und Boden und gewinnt, mit einer Zeit von ziemlich genau 17 Stunden. Erst satte 1:45 Stunden später trudelt der Zweitplatzierte ein.

Dieses Erlebnis legt einen Schalter um, und Tony weiß: Das ist genau mein Ding.

Von diesem Tag an ist er fast täglich in den Bergen unterwegs. Er findet Sponsoren, die zu ihm passen und ihm ermöglichen, seinen Traum zu leben. Den Traum vom „Mountain Man”. Es gibt einen Kurzfilm, der die Leidenschaft und tiefe Verbundenheit, mit der Tony durch die Berge läuft, wunderbar emotional in Bilder und Worte überträgt: The ingenious choice, auf Deutsch so viel wie Die geniale Wahl (siehe unten). Darin heißt es:[ecko_quote source=“Anton Krupicka“]Mein Experiment hat mir gezeigt, dass du reichlich belohnt werden wirst, wenn du es wagst, das Leben zu leben, das du dir einmal vorgestellt hast.[/ecko_quote]

Grenzen? Kategorien? So etwas interessiert Anton Krupicka nicht

Anton Krupicka ist heute 31 Jahre alt. Und er treibt das Toben in den Bergen immer weiter voran. Tony gehört zu einer kleinen Elite von Trail Runnern, die das Laufen inzwischen mit dem Klettern kombinieren und so in bislang für unmöglich gehaltenen Zeiten auf Gipfel stürmen.

Vor einigen Monaten rannte und kraxelte er innerhalb von drei Stunden auf den 4.200 Meter hohen Grand Teton in Wyoming, normalerweise eine 3-Tages-Tour. Und am Tag danach? Da stellte er gleich nebenan mit acht Stunden und 46 Minuten auf einer deutlich schwereren Route eine neue Bestzeit am genauso hohen Gannett Peak auf. Und selbst am Tag darauf, drehte Tony schon wieder ein paar Runden in den Bergen rund um Boulder, Colorado, wo er in einer kleinen Wohnung und einem umgebauten Chevrolet-Pickup lebt.


Ich habe mit Anton Krupicka gesprochen. Über die Herausforderung Ultrarennen, Instinkte und das Besondere an einem echten Flow-Erlebnis.

Hier das volle Anton Krupicka Interview:

Tony, was lerne ich, wenn ich 100 Meilen am Stück laufe?
Du lernst sehr viel über deinen Charakter. Zum Beispiel, ob du bereit bist, alles zu geben, um ein Ziel zu erreichen. Aber obwohl du bei einem 100-Meilen-Lauf ein klar definiertes Ziel hast, ist das am Ende nicht entscheidend. Es geht um das Erlebnis, um die Erfahrung, die du in dieser Extremleistung machst.

Wenn es nur um das Erlebnis geht, warum sind Ausnahmeläufer wie du dann ständig auf der Jagd nach Rekorden?
Ganz einfach, weil sich das Erlebnis verändert, wenn ich schneller laufe. Die Erfahrung wird extremer, ich verlange mir mehr ab.

Reicht dafür nicht auch eine kürzere Distanz?
Wenn du wachsen willst, musst du dich Herausforderungen stellen. Die müssen nicht unbedingt extrem sein, aber sie sollten außerhalb deiner Komfortzone liegen. Wenn du ständig nur machst, was du schon immer gemacht hast, kommst du nicht voran. Das ist das Entscheidende. 100 Meilen sind nicht der Maßstab.

Was kennzeichnet solche Herausforderungen?
In extremen Situationen bist du im Moment, du kommst auf eine Art primitives Level. Das hört sich etwas komisch an, aber es ist so und genau deshalb eine großartige Erfahrung. Dein Ego und dein Verstand treten zurück und plötzlich bist du allein mit dem, was auch oft als Instinkt bezeichnet wird. In der modernen, kopfgesteuerten Gesellschaft geraten wir kaum noch in solche Situationen, in der körperlichen Herausforderung können wir sie finden.

Ist das Ankommen im Moment auch Voraussetzung für das Flow Erlebnis, von dem Läufer oft sprechen, gerade bei langen Distanzen?
Ich glaube schon, dass das eine Voraussetzung ist. Aber das bedeutet nicht, dass du automatisch in ein Flow Erlebnis kommst, wenn du im Moment bist. Du bekommst dieses Gefühl, ewig weiterlaufen zu können dann, wenn die Herausforderung zu deinen Fähigkeiten passt, wenn du zwar hart arbeiten musst, aber spürst, dass du es kannst, dass du bereit bist für diese Herausforderung. Dann gehst du auf in deiner Tätigkeit, wirst Eins mit dem Moment und deiner Umgebung. Dieses Verbundensein mit dem, was dich umgibt, das ist willst du wieder und wieder erleben. Du darfst aber nicht erwarten, dass es bei jedem Lauf kommt. Es kommt, wenn alles passt.

Du wirst oft gefragt, wie du deine Willenskraft trainierst? Machst du gezieltes Mentaltraining?
Nein, überhaupt nicht. Ich bin mittlerweile sogar davon überzeugt, dass Körper und Geist sich überhaupt nicht trennen lassen, dass diese beiden Begriffe eigentlich ein- und dasselbe beschreiben, und zwar unser System oder wie auch immer man es nennen mag. Diese beiden Aspekte bedingen sich ständig gegenseitig und sind untrennbar miteinander verknüpft. Du musst auf das Ganze gucken und darfst nicht nur einzelne Elemente analysieren. Ich trainiere das am besten, indem ich mich immer wieder neu herausfordere, ganz einfach.

Ist es aus deiner Sicht erstrebenswert, primitiver oder einfacher zu leben?
Das muss jeder erst einmal selbst für sich entscheiden. Für mich ist primitiv positiv besetzt. Andere mögen statt primitiv lieber Worte wie einfach, minimalistisch oder authentisch. Ich fühle mich am wohlsten, wenn mein Erleben nicht von gesellschaftlichen Aspekten gefiltert wird, wenn ich die komplett ausschalte. Das heißt nicht, dass ich für immer alleine in den Bergen sein möchte. Ein soziales Netz ist auch mir wichtig. Aber ich würde gerne noch näher an der Natur leben als ich es ohnehin schon tue. Wahrscheinlich kommt da auch die Prägung in meiner Kindheit durch. Ich bin ja fast in der Wildnis aufgewachsen.

Wärest du dann die „beste Version” von dir selbst, über die du mal in einem Interview gesprochen hast?
Dafür müsste ich noch mehr von Nutzen sein. Das ist tatsächlich etwas, worüber ich oft nachdenke. Als Athlet ist es leicht, sich auf sich selbst zu konzentrieren. Aber welchen Beitrag kann ich zur Gesellschaft leisten? Ich würde zum Beispiel gerne mein eigenes Essen anbauen und meinen Strom mit Solar- oder Windenergie erzeugen.

Du hast über das Erleben im Moment gesprochen. Ziehst du deine Motivation rein daraus oder setzt du dir auch konkrete Ziele?
Es ist eine Kombination aus beiden. Ich benutze die Zielstruktur um Bewegung zu initiieren, um mir selbst in den Hintern zu treten, wenn es draußen wirklich mal so richtig ungemütlich ist. Ich habe mir zum Beispiel gerade vorgenommen, in jedem Monat mindestens einen Gipfel zu erlaufen. Das treibt mich raus. Aber sobald ich dann beginne zu laufen, spätestens nach zehn Minuten, übernimmt diese intrinsische Moment-Motivation. Die Zielstruktur rückt dann komplett zurück und ich laufe nur noch, weil das Erlebnis so großartig ist.

Wo muss ich unbedingt hin, wenn ich in den USA mal durch die Berge rennen will?
Oh, es gibt so viele traumhafte Ecken. Ein absolutes Highlight zum Laufen ist der Grand Canyon, wenn es nicht zu heiß ist. Dann natürlich die Rocky Mountains und der Yosemite-Nationalpark. Aber auch bei mir hinterm Haus lohnt es sich, vorbeizugucken. Da liegen die Flatirons, eine imposante Felsformation der Green Mountains im Chautauqua Nationalpark.


Anton Krupicka Blog: antonkrupicka.com/blog
Anton Krupicka Facebook: facebook.com/anton-krupicka
Anton Krupicka Instagram: instagram.com/antonkrupicka


Konzentration steigern

5 Ideen wie du deine Konzentration steigern kannst

Mit den folgenden Ideen wirst du nicht plötzlich ganz klar vor dir sehen, wohin es gehen soll in deinem Leben. Dafür ist konkretere Arbeit nötig. Aber natürlich sind es auch die kleinen Stellschrauben, die dein System steuern und ihren Beitrag leisten zu einem neuen, besseren Ich. Unterschätze also nicht ihren Einfluss und teste, was sich ändert, wenn du dich stärker konzentrieren kannst. Wenn du neben der Steigerung deiner Konzentration noch mehr für ein erfolgreiches Leben tun möchtest, findest du hier 10 Tipps für Erfolg und Glück.


1. Besser Schlafen

Während du schläfst, verarbeitet dein Gehirn die Informationen, die es am Tag bekommen hat, und schafft neue Verbindungen im Nervensystem. Wenn du nicht genug schläfst, reicht die Zeit möglicherweise nicht aus, um alles Erlebte zu sortieren. Du startest dann schon unaufgeräumt in den nächsten Tag. Grober Richtwert: sieben bis acht Stunden Schlaf sollten es sein. Um besser schlafen zu können, sorge dafür, dass es richtig dunkel ist, dein Handy auf Flugmodus geschaltet ist (besser noch: alle elektronischen Geräte ganz ausgeschaltet sind), du genügend frische Luft bekommst, einen Rhythmus entwickelst (dich also möglichst immer zur gleichen Zeit hinlegst und aufstehst) und in den zwei Stunden vor dem Schlafengehen nichts mehr isst. Übrigens: Um morgens deine Konzentration zu steigern, kannst du nach dem Aufwachen ruhig noch ein bisschen liegen bleiben. Studien haben ergeben, dass die ersten 20 Minuten nach dem Aufwachen sich perfekt eignen, um die eigenen Gefühle wahrzunehmen, weil in dieser Phase die Sinne bereits voll da, aber der Verstand noch benebelt ist.

[vc_cta h2=“Melde dich jetzt an und erhalte direkt mein kostenloses eBooklet mit 10 Mikroabenteuer-Ideen!“ h4=“Wöchentlich Tipps, News und persönliche Empfehlungen.“ txt_align=“center“ color=“white“ add_button=“bottom“ btn_title=“Jetzt anmelden“ btn_align=“center“ btn_i_icon_fontawesome=“fas fa-paper-plane“ btn_add_icon=“true“ css=“.vc_custom_1611088679286{background: #ffffff url(https://www.christofoerster.com/wp-content/uploads/2021/01/blue.jpg) !important;background-position: center !important;background-repeat: no-repeat !important;background-size: cover !important;}“ btn_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.christofoerster.com%2Fnewsletter|title:Newsletter“][/vc_cta]

2. Nervennahrung futtern

Um effektiv arbeiten zu können, braucht das Gehirn Nervennahrung, vor allem Glukose. Die gibst du ihm am besten über komplexe Kohlenhydrate aus Obst und Gemüse oder auch (weizenfreien) Vollkornprodukten, nicht über Traubenzucker oder Süßigkeiten, die den Glukosespiegel nur sehr kurzfristig hochpushen. Außerdem liefern Nüsse oder fettiger Fisch deinem Gehirn wichtige Omega-3-Fettsäuren. Das Studentenfutter trägt als Nervennahrung seinen Namen nicht umsonst: Eine Mischung aus Mandeln, Walnüssen und (wenig) Rosinen etwa, dient als hervorragender Booster, mit der du deine Konzentration steigern kannst. Und damit die wichtigen Nährstoffe auch alle schnell dort ankommen, wo sie gebraucht werden, solltest du viel trinken. Ein ausgewogener Flüssigkeitshaushalt beschleunigt den Transportprozess enorm.

3. Meditieren und Ausmisten

Um den Kopf so richtig frei zu kriegen und damit überhaupt wieder Raum zu schaffen für Neues, eignet sich das Meditieren perfekt. Viele tun diese Form des Runterkommens immer noch als Esoterikquatsch ab, dabei müssen die Übungen gar nicht spirituell aufgehängt sein. Setz dich zum Beispiel für eine einfache Meditation mal vor ein offenes Feuer. Am Kamin, am Strand oder wo auch immer es dir möglich ist bzw. du es möglich machst. Jetzt siehst du einfach nur den Flammen zu, wie sie durch die Luft züngeln. Du wirst schnell merken, dass du Entspannung verspürst. Am besten atmest du tief ein und aus, verlierst dich immer mehr in den Flammen und stellst dir vor, wie du bei jedem Ausatmen deine negativen Gedanken abschüttelst und sie langsam im Feuer verglühen. Schon nach zehn Minuten wirst du dich wahrscheinlich deutlich leichter fühlen und dazu beigetragen haben deine Konzentration zu steigern.
Konzentration steigern
[ecko_quote source=“Francois de la Rochefoucauld“]Wer die Ruhe nicht in sich selbst findet, wird sie auch anderswo vergeblich suchen.[/ecko_quote]

4. Mediennutzung reduzieren und Grenzen ziehen

Um wirklich konzentriert an einer Sache arbeiten zu können, ist es manchmal notwendig, sich vor sich selbst bzw. vor Ablenkung medialer Art zu schützen. Um deine Mediennutzung reduzieren zu können, gibt es etwa die Smartphone-App Offtime mir der du deine Telefonkontakte gruppieren und gezielt blocken kannst (zum Beispiel, wenn für eine gewisse Zeit nur deine Familie zu dir durchkommen soll). Die Software Selfcontrol sperrt den Zugang zu bestimmte Webseiten oder deinem Email-Server, während du auf deinem Rechner an wichtigerem arbeitest.

5. Notizen machen

Was du in einer Phase einer vollen Konzentration auf dich selbst schriftlich festgehalten hast (zum Beispiel deine wichtigsten Handlungsziele oder Vorsätze), kannst du wieder hervorholen, wenn du den Überblick zu verlieren scheinst. Ein simpler Trick, der dir in kürzester Zeit dabei hilft dich zu fokussieren und deine Konzentration zu steigern.


Weitere drei Ideen für mehr Konzentration und viel mehr Input bekommst du in meinem neuen Buch Dein bestes Ich – Inspirationen für ein kraftvolles Leben. Hier kannst du mehr darüber erfahren und es bestellen

Veränderung und Selbstwahrnehmung

Das Geheimnis der Veränderung und Selbstwahrnehmung

„Ich kann nicht sagen, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber so viel kann ich sagen: Es muss anders werden, wenn es besser werden soll.” Dieses Zitat kommt vom Philosophen Georg Christoph Lichtenberg und macht unmissverständlich klar: Wenn wir uns weiterentwickeln wollen, müssen wir offen für Veränderung sein. Veränderung und Selbstwahrnehmung gehören zu den wichtigsten Bausteinen, wenn wir nach Erfolg und Glück streben.
Auch der legendäre Henry Ford hat in diesem Zusammenhang einen Satz von bestechender Logik geprägt: [ecko_quote source=“Henry Ford“]Wer immer nur tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.[/ecko_quote]Schöne Sprüche zur Veränderung, die du dir gut an die Wand hängen kannst. Aber vor allem solltest du leben, was dahinter steckt. Hier findest du noch viel mehr Motivationssprüche.


[vc_cta h2=“Melde dich jetzt an und erhalte direkt mein kostenloses eBooklet mit 10 Mikroabenteuer-Ideen!“ h4=“Wöchentlich Tipps, News und persönliche Empfehlungen.“ txt_align=“center“ color=“white“ add_button=“bottom“ btn_title=“Jetzt anmelden“ btn_align=“center“ btn_i_icon_fontawesome=“fas fa-paper-plane“ btn_add_icon=“true“ css=“.vc_custom_1611088679286{background: #ffffff url(https://www.christofoerster.com/wp-content/uploads/2021/01/blue.jpg) !important;background-position: center !important;background-repeat: no-repeat !important;background-size: cover !important;}“ btn_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.christofoerster.com%2Fnewsletter|title:Newsletter“][/vc_cta]

Die Steilvorlage für einen erfolgreichen Umgang mit Veränderung liefert die Evolution. Du kennst sicher das Prinzip des Survival of the fittest. Kennt jeder. In Wahrheit wird kaum ein Prinzip bis heute so missverstanden und fehlinterpretiert wie dieses. Es ist die Übersetzung („Überleben des Stärkeren”), die uns in die Irre laufen lässt. Denn to fit bedeutet im ursprünglichen Sinne „sich anpassen” – und Charles Darwin wollte mit dem Begriff des Survival of the fittest eigentlich deutlich machen, dass eben nicht die stärkste Spezies überlebt, sondern die, der es am besten gelingt, sich auf Veränderungen einzustellen.

Selbstwahrnehmung: Kopfsteuerung vs. Körpergefühl

Wann warst du zuletzt tanzen? Ist hoffentlich nicht allzu lange her! Denn ein Abend auf der Tanzfläche kann wunderbar deutlich machen, was es braucht, um Veränderung zu leben. Kennst du das Gefühl, anfangs noch etwas steif in der Gegend herumzustehen? Vielleicht wippst du lässig mit einem Bein oder versuchst zurückhaltend, den Rhythmus in Ihren Körper fahren zu lassen, aber irgendwie ist das alles in deiner Selbstwahrnehmung noch sehr kopfgesteuert. Du denkst noch zu viel. Daran, wie und wann du wohl nach Hause kommst oder wie die anderen gucken, wenn sie dich so tanzen sehen. Wenn es ein guter Abend wird, ändert sich das mit der Zeit, weil der Körper mehr und mehr übernimmt. Ein paar Drinks können diesen Prozess durchaus beschleunigen – Alkohol trägt schließlich dazu bei, dass die Hierarchie in unserem System (Geist über Körper) ausgehebelt wird.
Veränderung und Selbstwahrnehmung
Und irgendwann bist du dann so richtig im Flow – du wirst von deinem Körpergefühl gesteuert. Wie die anderen gucken, wird dir völlig egal, wie du nach Hause kommst und wie es dir morgen früh gehen wird, interessiert dich längst nicht mehr, denn deine Selbstwahrnehmung hat sich geändert. Du bist voll im Moment – weil Körper und Geist auf einmal so richtig eins sind. Wenn das der Fall ist, machst du dir auch keine Gedanken mehr darüber, welches Lied wohl als nächstes gespielt wird. Du lässt dich einfach von ihm mitnehmen, wenn es da ist. Selbst wenn es dir unter anderen Umständen vielleicht nicht einmal ein Kopfnicken entlocken würde. An einem richtig guten Abend brichst du nicht ab und nörgelst am DJ herum.

Veränderung: Das Leben fließen lassen, ohne gleichgültig zu werden

Und deshalb steckt in einem Abend auf der Tanzfläche so viel evolutionäre Weisheit. Denn genau wie der Lauf der Natur verfolgt Tanzen kein Ziel. Oder anders: Es fühlt sich so viel besser an, wenn es keines verfolgt. Der Rhythmus bestimmt den Groove. Und trotzdem ist es möglich, sich völlig individuell zu entfalten, vielleicht sogar einen eigenen Stil zu prägen. Wenn es uns gelingt, uns direkt und spielerisch auf Veränderungen einzustellen, dann fließt das Leben.

Mach die Veränderung zu deinem Freund, sonst tanzt du irgendwann zu einem Lied, das längst nicht mehr läuft. Frag nicht zu viel nach dem Sinn! „Nichts in der Biologie macht Sinn”, sagt der Genetiker Theodosius Dobzhansky, „außer im Licht der Evolution.” Bedeutet: Wir können in den meisten Fällen heute noch gar nicht überblicken, welchen Sinn Veränderungen morgen machen. Vertraue deiner Intuition. Vertraue der Kraft der Veränderung. Nur komm nicht auf die Idee, Vertrauen mit Gleichgültigkeit zu verwechseln. Vertrauen in das Selbst und Urvertrauen schließen sich nicht aus. Im Gegenteil: Sie sind ein und dasselbe.


Dieser Text ist aus meinem Buch NEO NATURE – Endlich gesünder und erfolgreicher leben entnommen. Mehr darüber erfahren und bestellen kannst du es hier

Positiv denken
Positiv denken: Diese 3 Dinge stehen dir im Weg

Positiv denken: Diese 3 Dinge stehen dir im Weg

Gehörst du zu denen, die immer positiv denken? Gehst du gerne nach vorne? Packst du die Dinge an? Oftmals spielt hier die Fähigkeit des Perspektivwechsel eine große Rolle.

Doch wenn nicht, könnte es an einem der folgenden drei Phänomene liegen, die beim Bewerten von nicht zufriedenstellenden Situationen oft auftauchen:


Personalisieren

Wenn etwas nicht nach deinen Vorstellungen läuft, liegt das immer an dir selbst. Dein Vorgesetzter hat das angesetzte Gespräch mit dir abgesagt, weil du ihm nicht wichtig genug bist. Quatsch! Vielleicht liegt seine Mutter im Sterben oder was auch immer – so eine Absage kann tausend Gründe haben. Eigenverantwortung ist gut, aber das bedeutet nicht, dass du dir für alles die Schuld geben musst. Eine besondere Herausforderung ist das zum Beispiel in der Casting-Welt: Wenn du als Model jedes nicht erfolgreiche Casting persönlich nimmst (und es ist gar nicht so leicht, das nicht zu tun), bist du nach zehn Castings ein psychisches Wrack – weil du neunmal nach Hause geschickt wurdest. Gerade in der Modelwelt geht es aber nicht darum, ob du ein toller Mensch bist, sondern ob du blond, braunhaarig, blau- oder grünäugig bist oder ob du Sommersprossen hast. Und nüchtern betrachtet wurde eben neun Mal ein anderer Typ gesucht. Wie du siehst gibt es äußere Einflüsse, die die Eigenverantwortung in den Hintergrund stellen.

[vc_cta h2=“Melde dich jetzt an und erhalte direkt mein kostenloses eBooklet mit 10 Mikroabenteuer-Ideen!“ h4=“Wöchentlich Tipps, News und persönliche Empfehlungen.“ txt_align=“center“ color=“white“ add_button=“bottom“ btn_title=“Jetzt anmelden“ btn_align=“center“ btn_i_icon_fontawesome=“fas fa-paper-plane“ btn_add_icon=“true“ css=“.vc_custom_1611088679286{background: #ffffff url(https://www.christofoerster.com/wp-content/uploads/2021/01/blue.jpg) !important;background-position: center !important;background-repeat: no-repeat !important;background-size: cover !important;}“ btn_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.christofoerster.com%2Fnewsletter|title:Newsletter“][/vc_cta]

Katastrophisieren

Statt positiven Gedanken, gehst du schnell vom Schlimmsten aus. Was da alles passieren kann! Man stelle sich nur vor, dass …! Wenn das so weitergeht …! Hey, immer mit der Ruhe. Du kennst sicher das Phänomen der sich selbst erfüllenden Prophezeiung: Wenn du erwartest, dass ein bestimmtes Ereignis eintritt, verhältst du dich selbst unbewusst so, dass es das auch tatsächlich tut. Nur weil morgens dein Zahnpastadeckel ins Klo gefallen ist, solltest du den Tag noch nicht abhaken. Vielleicht wird es noch der beste deines Lebens.
Positiv denken
[ecko_quote source=“Georg Christoph Lichtenberg„]Ich kann nicht sagen, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber so viel kann ich sagen: Es muss anders werden, wenn es besser werden soll.[/ecko_quote]

Polarisieren

Du denkst und handelst nur in Schwarz oder Weiß. Entweder es gelingt dir etwas richtig gut oder du bist eine Niete darin. Oft eine große Hürde beim positiven Denken. Wenn etwas nicht perfekt läuft, läuft es mies. Ich habe eine ganze Zeit lang mit einer Kundin trainiert, die bei körperlichen Übungen immer nur ihr Scheitern sah: „Ich kann es immer noch nicht!” Dabei machte sie richtig gute Fortschritte. Lerne, Fortschritte wahrzunehmen und zu würdigen. Lerne, zu differenzieren und Entwicklungspotenzial zu erkennen. Mit diesem Wissen kannst du Dinge verändern und lernen positiv zu denken!