Hiking tours with light backpack, day hikes in the Rocky Mountains of Alberta and British Columbia and on Vancouver Island. It is a paradisematic country, in which roasted parts of sentences fly into your mouth.
Der Abenteuer-Bestseller 2018
Entdecke jetzt die große Kraft der kleinen Abenteuer. In meinem neuen Buch findest du viele Ideen für intensive Outdoor-Erlebnisse vor der Haustür. Außerdem gibt’s haufenweise Berichte meiner eigenen Mikroabenteuer-Touren, Tipps zu Ausrüstung, Planung und Motivation sowie hilfreiche Adressen. Warum warten? »Mikroabenteuer« ist ein Buch zum Loslegen.
Hier findest du mehr Infos zu den Inhalten des neuen: Mikroabenteuer Buchs
Hier kannst du das Buch direkt über Amazon bestellen (wahlweise als Taschenbuch oder Ebook).
Raus und machen – sei dabei
Raus und machen ist ein Projekt von Motivationstrainer, Vortragsredner und Buchautor Christo Foerster. Als begeisterter Abenteurer, der immer weniger Gelegenheit für die ganz großen Touren fand, entschied er selbst irgendwann, einfach dort anzufangen, wo er war, mit dem, was er hatte – und fuhr über Nacht mit dem Rennrad von Hamburg nach Berlin. Dieses Erlebnis legte den Grundstein für die Idee hinter Raus und machen, mit der Christo Foerster inzwischen Menschen auf der ganzen Welt aus ihrer Komfortzone lockt.

Dabei sein: So wirst du ein Teil von Raus und Machen
Raus und Machen ist kein Egotrip, sondern entstand, um Menschen unterschiedlichster Art zu begeistern – unabhängig voneinander, aber auch gemeinsam, virtuell und in echt. Wenn du auf Facebook oder Instagram etwas postest, das der Idee hinter Raus und machen entspricht, setze einfach den Hashtag #rausundmachen unter deinen Post. Die besten Fotos und Beiträge mache ich über die Raus und machen Kanäle sichtbar. So können wir uns gegenseitig inspirieren und an den Erfahrungen anderer teilhaben. Viele der kleinen Herausforderungen und Mikroabenteuer, die ich selbst angehe, kündige ich vorab über Facebook und Instagram an. Du bist herzlich eingeladen, zum gleichen Zeitpunkt eine ähnliche Erfahrung für dich zu machen – oder mich vielleicht sogar ein Stück weit zu begleiten. Folge einfach den hier aufgeführten Accounts, dann bekommst du alle wichtigen News immer direkt mit. Außerdem findest du dort Fotos, Berichte, Zitate und einen Haufen weiterer Inspiration:
Facebook www.facebook.com/rausundmachen
Instagram www.instagram.com/rausundmachen
Du hast Fragen und möchtest dich mit anderen Abenteurern austauschen? Dann tritt jetzt der Mikroabenteuer Community auf Facebook bei!
Hier unser Kurzfilm AM BESTEN DRAUSSEN, der von der großen Kraft der kleinen Abenteuer und zwei unvergesslichen Sommertagen in der Eifel erzählt:
Alles Wichtige zum Begriff Mikroabenteuer
Mikroabenteuer – einfach gute Outdoor-Erlebnisse vor der Haustür
Mikroabenteuer ist ein Begriff, der als Übersetzung des englischen Wortes Microadventure Einzug in den deutschen Sprachgebrauch gehalten hat. Dabei handelt es sich um einen so genannten Neologismus: Worte, die bereits existieren, erfahren als Neuzusammensetzung und -interpretation eine neue Bedeutung. Der britische Abenteurer Alastair Humphreys veröffentlichte 2014 das englischsprachige Buch Microadventures und gilt damit als Vater des Begriffs. Ich habe mir vorgenommen, den Begriff Mikroabenteuer auch im deutschsprachigen Raum einem größeren Publikum bekannt zu machen. Ich freue mich sehr, dass es gelingt, mit meinen Büchern „Mikroabenteuer – Raus und machen”, über meine Vorträge, Social Media Kanäle, Podcasts und immer wieder auch im persönlichen Gespräch Menschen aus ihrer Komfortzone zu locken. Der Trend der Mikro-Abenteuer erfreut sich besonders in Großstädten großer Beliebtheit, etwa in Hamburg, Berlin, München, Frankfurt und Dresden. Aber auch außerhalb deutscher Grenzen in Österreich und der Schweiz.
Definition Mikroabenteuer
Alastair Humphreys versteht Mikroabenteuer in seinem Buch als Outdoor-Unternehmung, die „kurz, einfach, lokal, günstig und trotzdem aufregend, lustig, herausfordernd, erfrischend und bereichernd” ist. Es gibt also keine festgezurrte Definition des Begriffs, er ist vielmehr für jeden individuell interpretierbar. Ich habe Alastairs Microadventure-Idee für mich weiterinterpretiert und zur Abgrenzung des Mikroabenteuers gegenüber anderen Outdoor-Trips und folgende persönliche (!) „Spielregeln” festgehalten:
- Nur öffentliche Verkehrsmittel inkl. Bahn (kein Auto, kein Flugzeug)
- Draußen übernachten (ohne Zelt)
- insgesamt maximal 72 Stunden unterwegs sein
- … und natürlich #leavenotrace – alles wieder so verlassen, wie ich es vorgefunden habe.
Faszination der kleinen Abenteuer vor der Haustür
Mikroabenteuer sind eine hervorragende Möglichkeit, die Kraft des Abenteuers auch im Alltag zu nutzen. Dabei ohne weit zu reisen, teure Ausrüstung zu kaufen oder wochenlang Informationen zu Land und Leuten recherchieren zu müssen. Hinter der Idee steht vor allem die Frage: Why not start today? Warum nicht heute anfangen? Ihre Faszination entfaltet die Idee des Mikroabenteuers vor allem deshalb, weil ihre Durchführung einerseits so einfach ist – und gleichzeitig doch ein Querdenken erfordert. Insofern ist auch die Sehnsucht, aus dem auszubrechen, was „man” macht oder eben nicht macht bzw. welchem eingefahrenen Muster das eigene Leben oft folgt, Teil der Faszination.
5-to-9: Mikroabenteuer nach Feierabend
Eine Unterkategorie der Mikroabenteuer sind die sogenannten 5-to-9-Adventures. Bei dieser Form geht es darum, zwischen Feierabend und Arbeitsbeginn am Folgetag ein Abenteuer zu erleben, ohne zwischendurch zu Hause zu sein. Sprich: Die Ausrüstung schon am Arbeitsplatz dabei haben, direkt von dort nach draußen starten und unter freiem Himmel übernachten. Dann am nächsten Morgen direkt von dort wieder zum Arbeitsplatz zu kommen.
Weitere Ideen findest du in meinem Blog.
Du hast noch Fragen? Dann tritt jetzt der Mikroabenteuer Community auf Facebook bei und tausch dich mit anderen Abenteurern und Abenteurerinnen aus!
Meine Abenteuer Bücher
Inspiration auf meiner Facebookseite @rausundmachen
Inspiration auf meiner Instagramseite @rausundmachen
Jetzt unverbindlich anfragen!
Der Weg zu einer unverbindlichen Anfrage ist kurz: Nimm einfach Kontakt zu meiner Referentenagentur Athenas auf (entweder über einen Klick auf den Link, per Telefon +49 451 4792 9988 oder per Email via kontakt@athenas.de) – oder schreibe mir direkt über das Kontaktformular, worum es geht.
Es ist mir sehr wichtig, bereits im Vorfeld darüber zu sprechen, was du erwartest und was ich dazu beitragen kann – schließlich wollen wir beide das Gleiche: kraftvolle Motivation, die hängen bleibt und ins Machen bringt.
Ich freue mich auf deine Anfrage!
Ziele setzen: Das solltest du beachten!
Ziele setzen ist komplexer als wir oft meinen. Wenn wir uns über unsere Wünsche und Ziele Gedanken machen, dann betrachten wir sie nicht isoliert, sondern wägen sie gegeneinander ab: Wie wahrscheinlich ist es, dass wir ein Ziel erreichen? Was haben wir davon? Welches andere Ziel müssten wir für dieses eine vielleicht aufgeben? In der Regel melden sich da viele Stimmen in uns. Der Psychologe Friedemann Schulz von Thun hat in diesem Zusammenhang den Begriff vom „inneren Team” geprägt. Gelingt es uns, alle Meinungen anzuhören und eine Mehrheitsentscheidung zu finden („innere Demokratie” oder auch Selbstregulierung), so ist das in den meisten Fällen zielführender, als den Großteil der Stimmen einfach zu unterdrücken („innere Diktatur” oder auch Selbstkontrolle). Ausnahmen sind Situationen, in denen ein Ergebnisziel unbedingt erreicht werden muss, um höhere wertvolle Ziele zu erreichen.
Gerade in Stresssituationen zeigt sich, wie gut es uns gelingt, Selbstregulierung und Selbstkontrolle auszubalancieren. Die große Herausforderung ist, den Zugang zum Selbst nicht zu verlieren, wenn es eng wird. Diese Herausforderung können wir annehmen, indem wir uns ins Ungewisse stürzen und üben. Immer und immer wieder. Bereit, den nächsten Schritt nach vorne zu machen und zu wachsen.
Subjektive Wahrscheinlichkeiten beim Ziele setzen
In Sachen Wahrscheinlichkeitsrechnung gehen wir beim Ziele setzen trotz aller guter Absichten übrigens nicht sehr ökonomisch vor. Unsere emotionalen Tendenzen, unsere Intuition und die gesamte Maschinerie im Unterbewusstsein bewerten die Wahrscheinlichkeit eines Erfolgs immer mit. Studien haben gezeigt, dass hohe Wahrscheinlichkeiten für uns gefühlt noch größer werden und niedrige Wahrscheinlichkeiten noch kleiner: Könnte man Erfolgswahrscheinlichkeiten im echten Leben überhaupt so genau benennen, wäre eine 75-prozentige Chance auf Erfolg für uns schon fast ein Selbstläufer, während wir eine 25-prozentige lieber gar nicht erst in Erwägung ziehen. Das birgt zwei wichtige Erkenntnisse: Nicht zu früh feiern. Auch geringe Wahrscheinlichkeiten sorgfältig prüfen.
Prioritäten beim Ziele setzen und verfolgen
Beim Ziele setzen zur Motivation verhält es sich so: Je fester wir an ein Ziel gebunden sind, also je mehr es unser eigenes und an unsere Leidenschaften geknüpft ist, desto länger werden wir es verfolgen. Wir sollten ein solch wertvolles Ziel vor allem ohne Wenn und Aber verfolgen. Ständig hin- und herzuschwanken, ist nicht effektiv. Wenn sich allerdings herausstellt, dass dieses Ziel unerreichbar ist oder du es nur mit einem unverhältnismäßig hohen Aufwand erreichen kannst, dann gib es genauso ohne Wenn und Aber auf. Konsequenz ist extrem wichtig, wenn du wirklich nach vorne kommen willst.
Wie viele Ziele verfolgst du noch halbherzig, obwohl du eigentlich gar nicht mehr an einen Erfolg glaubst? Oft rennen wir Zielen tatsächlich nur deshalb noch hinterher, weil wir Angst vor den negativen Folgen des Loslassens haben. Es ist wirklich so, dass Probleme – wie ein Ziel, das wir sowieso nicht erreichen – meist ganz bestimmte Funktionen für uns haben. Sie können Systeme stabilisieren (die eigentlich längst überholt sind) oder wir rechtfertigen mit ihnen inkonsequente Handlungen vor uns selbst. Wozu ist das Problem nützlich? Wer hätte Interesse daran, dass es bestehen bleibt? Mit solchen Fragen nähern sich gute Coaches bremsenden Zielkonstruktionen. Darauf Antworten zu finden, hilft dir dabei, Ziele entweder ganz aufzugeben oder sie entschieden umzudefinieren. Raubtiere verfolgen ihre Beute mit maximaler Geschwindigkeit. Sobald sie aber merken, dass sich der Abstand zur Beute deutlich vergrößert, die Chance auf einen Erfolg also gegen null sinkt, stoppen sie schlagartig ab. Das spart Energie für das nächste, lohnende Ziel.
Dieser Text ist ein Auszug aus meinem Buch Dein bestes Ich. Darin erfährst du mehr über das Ziele setzen und viele andere wichtige Themen zum Thema Motivation und Persönlichkeitsentwicklung.
Erfolgreich leben – 10 Ideen für Glück und Erfolg
Vor kurzem habe ich für die Online-Ausgabe einer großen österreichischen Zeitschrift 10 Ideen zum Thema erfolgreich leben zusammengestellt. Ehrlich gesagt gelten diese Ideen genauso für ein „glückliches Leben“, schließlich war der Begriff „Erfolg“ ursprünglich einfach eine andere Bezeichnung für das Glück.
1. Erfolgreich Leben? Dann umarme die Veränderung
Erfolgreich zu leben bedeutet mit Veränderung umgehen zu können – es ist eine der wichtigsten Fähigkeiten unserer Zeit. Schließlich verändert sich die Welt und damit auch unser Leben so schnell wie nie zuvor. Das beste Vorbild für den Umgang mit Veränderung ist die Natur. In der Evolution kommt nämlich nicht die stärkste Spezies weiter, sondern die, die es am besten vermag, sich an die aktuell gegebenen Bedingungen anzupassen. Dabei geht es nie um die Zukunft, sondern immer um den Moment und darum, das Beste aus dem zu machen, was Sie gerade zur Verfügung haben. Lass dich also auf Veränderung ein und fange heute damit an!
2. Tu, was du liebst
Was macht dich zufrieden? Was lässt dein Herz aufgehen, was die Zeit vergessen? Hol deine besten Momente in Gedanken zurück und analysiere, welche Kriterien in diesen Momenten erfüllt waren. Entwickle Ideen, wie du diese Kriterien heute wieder mehr bedienen kannst. Gib dich nicht mit einem Leben zufrieden, in das du gefühlt nur reingerutscht bist! Entfache deine Feuer! Denn du möchtest erfolgreich leben. Du allein bist dafür verantwortlich, dir zu nehmen, was du von einem erfolgreichen Leben erwartest.
3. Überprüfe deine Ziele
Sind die Ziele, die du momentan verfolgst, überhaupt deine eigenen? Klar, wirst du vermutlich sagen. Aber oft lohnt es sich, das akribisch zu hinterfragen. Denn gesellschaftliche Normen und Erwartungen anderer schleichen sich ständig über das Unterbewusstsein in unseren persönlichen Routenplan. Erfolgreich leben mit eigenen Zielen – Um das herauszufinden, was du wirklich willst, ist es hilfreich, gesellschaftliche Reize eine Zeit lang auszublenden – zum Beispiel in den Bergen, im Kloster oder in einem Dschungel-Retreat.
4. Fokussiere dich auf den nächsten Schritt
Wenn du ein Ergebnisziel hast, ist es entscheidend, daraus konkrete Handlungsziele abzuleiten. Stelle dir also die Frage: Was muss ich tun und wie muss ich es tun, um mein Ergebnisziel zu erreichen? Und dann lege deinen ganzen Fokus auf das Erreichen dieser Handlungsziele. Die Idee dahinter: Wenn du deine Handlungsziele erreichst, hast du für dein Ergebnisziel alles getan, was du tun kannst. Ob du es dann wirklich erreichst, hängt aber auch von Faktoren ab, die du gar nicht beeinflussen kannst. In jedem Fall entwickelst du über den Fokus auf die Handlungsziele kostbare Fähigkeiten, die bleiben – über die Ergebnisziele hinaus. Und somit bis du deinem Ziel erfolgreich zu leben einen Schritt näher gekommen.
5. Nimm dir Zeit
Du wirst keine allgemeingültige Gebrauchsanweisung für ein glückliches und erfolgreiches Leben finden. Weil es sie nicht gibt. Wir lechzen zwar ständig nach schnellen, effektiven Lösungen, aber letztlich ist jeder Mensch so individuell und unberechenbar, dass nur er selbst nachhaltige Lösungen für sich entwickeln kann. Impulse von außen können wertvoll sein, aber die Arbeit an uns selbst lässt sich nicht delegieren. Sie erfordert viel Zeit. Zeit, die wir uns nehmen sollten, weil sie die beste Investition in unsere Lebenskraft ist. Ohne ständiges Ausprobieren, Analysieren und Anpassen kommen wir nicht nach vorne.
6. Würdige das Kleine
Wir gucken viel zu oft auf die großen Momente. Wir warten darauf, dass uns Außergewöhnliches widerfährt – und setzen darauf, dass wir genau in solchen Situationen wachsen. Aber ganz ehrlich: Wir werden nur bereit für das Große sein, wenn wir unsere Fähigkeiten im Kleinen entwickelt haben. Gib deine Energie in das, was vor dir liegt, in deine unmittelbare Umgebung, den Menschen, denen du begegnest, nicht denen, die du vielleicht irgendwann gerne einmal treffen würdest. Entwickle eine Haltung, die sich in allem, was du tust, zeigt.
7. Sei dir deiner Wirkung bewusst
Zu spüren, dass unser Handeln etwas bewirkt, ist der Schlüssel zur Motivation. Es reicht nicht aus, zu wissen, dass es etwas bewirken müsste. Nur wenn wir die Veränderung wirklich selbst erfahren, ist sie wertvoll. Dafür ist es erst einmal egal, ob diese Veränderungen positiv oder negativ sind. Es geht vor allem darum, zu merken: Hey, ich kann mit meinem Handeln etwas bewirken, ich mache einen Unterschied. Üben kannst du das, indem du ganz bewusst, in einem ganz konkreten Handlungsfeld einen Tag (oder eine Woche) immer Handlung A ausführst, und dann wieder einen Tag (oder eine Woche) Handlung B, und dabei genau darauf achtest, was sich jeweils verändert.
8. Hör auf deine Intuition
Jeder von uns verfügt über ein unfassbares Kraftreservoir, auf das er meist nur sehr selten zurückgreift: die Instinkte und die Intuition. Darin liegen Jahrtausende von Erfahrung menschlicher Evolution. All diese Erfahrungswerte senden uns ständig unbewusst Entscheidungshilfen – viel schneller und zuverlässiger als der Verstand es je können wird. Vertrauen Sie auf Ihre Intuition! Um das Verhältnis zu ihr zu verbessern, empfiehlt es sich, gezielt die Sinneswahrnehmungen zu trainieren. Oder anders: Weniger Kopf, dafür mehr mehr Fühlen, Riechen, Schmecken, Beobachten, Hinhören.
9. Treffe beherzt Entscheidungen
In einer Welt der schier unendlichen Möglichkeiten, spielt bei jeder Entscheidung der Gedanke mit: Was, wenn es noch eine bessere Wahl gegeben hätte … Ja, vielleicht wirst du irgendwann feststellen, dass eine andere Entscheidung dich schneller ans Ziel gebracht hätte. Aber diese Rückblick-Perspektive hast du heute nunmal noch nicht. Heute entscheidest du nach bestem Wissen und Gewissen so, wie du es in diesem Moment für richtig hältst. Mehr kannst du ja nicht tun! Und genauso beherzt, wie du deine Entscheidungen heute treffen solltest, kannst du sie übermorgen wieder revidieren, wenn du eine neue Perspektive gewonnen hast. Dann ist nicht inkonsequent, sondern klug.
10. Setz dich in Bewegung
Bewegung ist ein zentrales Element des menschlichen Systems – zum einen die Neugier und das Entdecken ganz allgemein, zum anderen ganz konkret die körperliche Bewegung. Wenn wir uns nicht bewegen, stottert unser Systems gewaltig. Hol dir die Freude an der Bewegung zurück. Wir benutzen sie ja heute oft nur als Mittel zum Zweck: Wir gehen laufen, weil wir damit 5 Kilogramm abnehmen wollen, oder schwitzen beim Zumba, um im Bikini besser auszusehen. Die Motivation fällt langfristig aber viel leichter, wenn wir eine Bewegung vor allem deshalb ausführen, weil uns allein diese Art der Bewegung (nicht allein ihr Ergebnis) ein gutes Gefühlt gibt. Erinnerst du dich noch daran, wie das als Kind war? Du warst höchstwahrscheinlich mehr in Bewegung als heute – weil es so viel Spaß gemacht hat und so aufregend war, die Umgebung und die eigene Leistungsfähigkeit zu entdecken. Probiere Neues aus, gehe spielerischer an Bewegung heran und hol dir dieses Gefühl zurück!
Intrinsische Motivation – Du entscheidest!
Intrinsische Motivation bezeichnet die Art der Motivation, die in dem Ausführen einer Tätigkeit liegt oder aus unserem eigenen Inneren entspringt. Führen wir eine Tätigkeit allein deshalb gerne aus, weil sie uns etwas Besonderes gibt (zum Beispiel ein gutes Gefühl oder eine spannende Herausforderung) und nicht, weil wir eine Belohnung bekommen, wenn wir sie beendet haben (zum Beispiel in Form eines hohen Gehalts oder dem Erreichen eines Ergebnisziels), dann haben wir es mit dem Phänomen intrinsische Motivation zu tun. Auch das Verfolgen von eigenen, selbstbestimmten Zielen wird oft der intrinsischen Motivation zugerechnet.
Intrinsische Motivation vs. extrinsische Motivation
Im Gegensatz zur intrinsischen Motivation funktioniert die extrinsische Motivation über Anreize von außen. Klassische extrinsische Motivationsreize sind Belohnungen jeglicher Art, aber auch die Erwartungen anderer. Solche Reize können uns durchaus ins Handeln bringen – wenn allerdings überhaupt keine intrinsische Motivation vorhanden ist, werden wir diese Handlungen kaum über einen längeren Zeitraum motiviert ausführen. Die intrinsische Motivation ist die wertvollste Art der Motivation. Sie kann zu einem so genannten Flow-Erlebnis führen, dem vollständigen Aufgehen in einer Tätigkeit.
Intrinsische Motivation Beispiele
Ein hilfreiches Bild, um das Phänomen intrinsische Motivation noch besser greifen zu können, ist die sportliche Bewegung. Gute intrinsische Motivation Beispiele haben mit kleinen Kindern zu tun, denn sie bewegen sich in der Regel rein intrinsisch motiviert. Spielerisch, neugierig, einfach weil es Spaß macht. Sie vergessen oft alles um sich herum und wollen gar nicht aufhören, wenn Mama zum Essen ruft. Ich bin sicher, dass du dich selbst an dieses Gefühl erinnern kannst, wenn du tief in deinem Gedächtnis kramst. Du hast dich damals nicht gefragt, warum du dich bewegst und welches Ergebnis du damit vielleicht erreichen könntest. Viele Menschen bewegen sich heute allerdings rein extrinsisch motiviert – weil sie ein bestimmtes körperliches Ideal erreichen oder zum Beispiel einen Marathon in einer bestimmten Zeit laufen wollen. Ziehen sie aus der Bewegung nun gar keine intrinsische Motivation, sprich gibt ihnen die Bewegung an sich nichts, wird irgendwann jede Trainingseinheit zum Kampf mit dem inneren Schweinehund.
Achtsam in den Flow

Intrinsische Motivation und extrinsische Motivation können sich auch überschneiden. Oft hilft die extrinsische Motivation wie gesagt, ins Handeln zu kommen. Die Hauptmotivation während des Handelns sollte allerdings intrinsischer Natur sein. Wir sollten unseren Tätigkeiten überwiegend Positives abgewinnen können, damit wir dauerhaft für sie motiviert bleiben. Es kann sehr hilfreich sein, ganz achtsam den Fokus darauf zu legen, was wir an dem, was wir tun, besonders mögen. Beim Laufen kann das zum Beispiel das Zwitschern der Vögel und die frische Luft sein, der weiche Waldboden unter den Füßen oder das tolle Gefühl, das Tempo erhöhen zu können, ohne dass die Beine schwer werden.
Ziele und intrinsische Motivation
Auch die Ziele, denen wir in unserem Leben folgen, werden wir dann eher erreichen, wenn sie der intrinsischen Motivation entspringen. Es hilft herzlich wenig, wenn uns ständig jemand sagt: „Sei motiviert.” Oder wenn wir selbst uns so anpeitschen wollen. Das fördert vielleicht für einen kurzen Zeitraum die Konzentration, ändert aber nichts am System. Ein System kann sich nur aus sich selbst heraus verändern. Das heißt: Wir können uns zwar Anregungen, Inspiration von außen holen, aber nachhaltig weiterentwickeln können wir uns nur aus uns selbst heraus. Oder anders: Menschen mit einem guten Zugang zu ihrem Ich können sich besser selbst motivieren. Sie gehen Ziele und Herausforderungen leichter an, weil ihr System stabil läuft und sie nicht befürchten müssen, empfindlich entmutigt zu werden.
Wenn du dich von deinem besten Ich leiten lässt und nicht von dem, was andere wollen, dann wirst du auch weniger auf einen festgelegten Plan angewiesen sein, der dich immer wieder an das Handeln erinnert. Nein, deine Ziele sind dann ein Teil von dir und immer präsent. Nicht wie ein Damoklesschwert, das drohend über dir hängt, sondern wie ein guter Freund. Um dich mit einem Freund wohlzufühlen, brauchst du auch keinen Ablaufplan. Gemeinsam zu machen reicht schon.
Mach dein eigenes Ding
Zu lernen, sich zu erneuern und zu verändern, das macht selbstbestimmtes Leben erst aus. Ideologien und gesellschaftliche Normen stehen einem wirklich selbstbestimmten Leben also eher entgegen. Weil sie kaum flexibel sind und zum Teil mit jahrtausendealten oder nur für bestimmte Bedingungen gemachten Regeln eine moderne globale Gesellschaft ordnen wollen. Das Verführerische an Ideologien ist: Sie geben Sicherheit – in einer Zeit, in der die Orientierung nicht einfach ist, ein sehr relevanter Aspekt. Aber: Noch stärker bist du, wenn du deiner selbst sicher bist.
Mehr zu diesem Thema, inklusive Praxisübungen und Checklisten, findest du in meinem Buch „Dein bestes Ich“